La La Land – Für alle Träumer da draußen

Text by Laurii.

Es geht wirklich um La La Land! Es wurden keine Umschläge vertauscht und hier gibt es keine Rezension über Moonlight (vielleicht ein anderes Mal). Aber wer mich kennt oder meinen Twitter-Kanal verfolgt, hat schon mitbekommen, dass ich mich in diesem Film verloren habe und er mich sieben Mal ins Kino gelockt hat. Ich versuche, in dieser Review meine Liebe zu La La Land zu erklären und hoffe, Leute, die ihn noch nicht gesehen haben, dazu zu inspirieren, sich diesen 6-fachen Oscargewinner anzusehen.

La La Land ist ein Musical mit eigens für den Film komponierter Musik und verfolgt die Geschichte der beiden Träumer Mia (Emma Stone) und Sebastian (Ryan Gosling). Mia ist eine leidenschaftliche Schauspielerin, die von einem Casting zum anderen rennt und immer noch auf den Durchbruch wartet. Sebastian hingegen möchte seinen eigenen Jazz-Club eröffnen, der den Menschen das aus Sebastians Sicht verloren gegangene Genre wieder näherbringen soll. Doch durch mehrere Zufälle begegnen sich diese beiden immer wieder in Los Angeles, der Stadt in der jeder groß rauskommen will.

Mit toll choreografierten Musicaleinlagen, einer speziellen Farbgebung und toller Kameraführung erinnert La La Land an klassische Filmmusicals, wie z.B. Singing in the Rain, aber ist trotz all dem doch etwas Neues. Der Regisseur Damien Chazelle schafft ein Musical, das kaum Kitsch versprüht und auch zum Träumen einlädt. Ein Beispiel dafür ist das erste Duett zwischen Mia und Sebastian. In „A Lovely Night“ besingen die beiden wie unterschiedlich sie doch sind und sich kaum zueinander hingezogen fühlen – anders als bei anderen Musicals, wo es relativ schnell klar ist, dass die beiden Hauptprotagonisten ein Liebespaar werden.

Nach Crazy Stupid Love und Gangster Squad stehen Emma Stone und Ryan Gosling wieder zusammen vor der Kamera und versprühen erneut den gleichen Charme wie in den beiden Filmen davor. Das spürt man besonders bei der Sommer Montage. In dieser Szene verfolgt man wie Mia und Sebastian ihren Sommer verbringen. Das Pärchen ist in ihrer Verliebtheitsphase und die Chemie zwischen den beiden sieht man wieder sehr eindrucksvoll.

Für mich ist der Film jetzt schon ein Klassiker mit toller Musik, großartigen Schauspielern und wunderschönen Bildern. Besonders das nicht vorhersehbare Ende hat mich begeistert und zum Nachdenken angeregt. Ein erneutes Sehen ist schon bei mir eingeplant und ich hoffe, ich konnte euch halbwegs erklären, warum ich diesen Film so liebe.

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