Buchstudent unterwegs: Ein Wochenende in Schwarz auf dem Mera Luna Festival

Text by Sally.

12. August 2016. 25.000 Menschen strömten nach Hildesheim. Allesamt schwarz gekleidet. Denn auch in diesem Jahr fand dort erneut das Mera Luna Festival statt. Ein Musikfestival für Freunde von Elektro, Mittelalter und Gothic Musik.
Nicht nur für die Ohren wird dabei etwas geboten. Ein Mittelaltermarkt und viele Stände laden zum Stöbern und Shoppen ein, Essensstände en masse sorgen für die Verpflegung und die Besucher selbst sind immer wieder ein Augenschmaus. Ob in Festgewand, Steampunkt-Outfit oder in Lack und Leder, hier gibt es einiges zu sehen und zu bestaunen.

Für mich bietet das Festival immer wieder eine Möglichkeit Freunde wiederzusehen und mit diesen ein wunderbar entspanntes Wochenende zu verbringen. Besonders die Atmosphäre packt mich jedes Jahr aufs Neue. Hier muss man nicht damit rechnen, angepöbelt zu werden, dass an jeder Ecke Müll rumliegt und die Dixis unbetretbar seien. Nein, die Besucher und auch die Mitarbeiter sind freundlich, sauber ist es auch und zudem gut organisiert.
Zum ersten Mal erlaubte ich mir den Luxus, bei einer Freundin im Wohnmobil unterzukommen, also eine ganz neue Erfahrung für mich, auch wenn ich jetzt für alle kommenden Festivals verwöhnt bin.
Neben der Zeit auf dem Campingplatz, genoss ich es, ein paar meiner Lieblingsbands live zu erleben. Die Auftritte von Faun, Letzte Instanz, Within Temptation und In Extremo waren dabei nur ein paar meiner Highlights. Literarisch wird seit einigen Jahren auch etwas geboten: So zählen die Lesungen am Freitagabend für mich schon zum Pflichtprogramm. In diesem Jahr gewährten uns Markus Heitz, Luci van Org und Christian von Aster Einblicke in neue Werke und phantastische Erzählungen. Besonders Luci van Org überraschte mich dabei mit musikalischen Einlagen und der witzigen und skurrilen Schneewittchenadaption „Schneewittchen und die Kunst des Tötens“.

Insgesamt begeistert mich das Mera Luna Jahr für Jahr aufs neue und bietet eine ganz einzigartige und freundliche Atmosphäre, in der man sich einfach wohlfühlen muss. Ich freue mich jetzt schon auf das nächste Mal, wenn es wieder heißt „schwarze Kleidung einpacken und ab nach Hildesheim“.

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