How to: Auslandssemester

Text by Ronja.

Mitte 20, abgeschlossenes Studium, Auslandserfahrung und am besten zehn Jahre Berufserfahrung.
Jeder hat wohl schon von dieser übertrieben anspruchsvollen Erwartungshaltung der Arbeitgeber gehört. Natürlich ist das unrealistisch und man sollte sich davon nicht unter Druck setzen lassen. Schaden kann es allerdings auch nicht, wenn man versucht, zumindest Teile der Ansprüche zu erfüllen.

Womit wir bei meinem Punkt wären: Auslandssemester während des Studiums.
Dies ist je nach Zielland und Qualität der internationalen Beziehungen der eigenen Hochschule auch gar nicht so schwer zu organisieren. Man nehme eine Informationsveranstaltung, eigene Recherche im Internet und ein Beratungsgespräch im Akademischen Auslandsamt (AAA) und wird durch die restlichen Schritte weitestgehend geführt.
Zu beachten ist allerdings, dass man für alle einzureichenden Dokumente die entsprechenden Fristen einhält. Und von diesen Dokumenten gibt es viele, denn natürlich muss alles festgehalten und jeder Schritt rückversichert werden, damit auch ja alles regelkonform abläuft.
Am einfachsten ist alles, wenn man sich als Ziel eine Partnerhochschule der eigenen Uni aussucht, da hier bereits Erfahrungen und Kontakte bestehen, sodass der Weg weitestgehend geebnet ist und wenig Komplikationen auftauchen sollten. Zudem bietet dies den Vorteil, dass fast garantiert werden kann, dass die im Ausland belegten Module an der Heimathochschule angerechnet werden.
Hierfür gibt es – sofern man das Semester über das europäische Erasmus+ Programm durchführt – ein sogenanntes Learning Agreement, in dem festgehalten wird, welche Module im Ausland belegt und wofür diese jeweils angerechnet werden.
Dieses Erasmus+ Programm bietet außerdem eine taggenaue finanzielle Förderung für die Dauer des Auslandsaufenthalts und die gegebenenfalls fälligen Studiengebühren entfallen ebenso. Der Betrag kann je nach Zielland variieren. Insgesamt kann man sich zwölf Monate lang von Erasmus fördern lassen. Auch Praktika im Ausland gehören zum angebotenen Programm.
Abgesehen von dem von der ausländischen Hochschule meistens sowieso verlangten Sprachnachweis verpflichtet sich ein Erasmus+ geförderter Student des Weiteren dazu, sowohl im Voraus als auch im Nachhinein einen Sprachtest durchzuführen, bei dem er oder sie jeweils in die international anerkannten Levels von A1 bis C2 eingestuft wird. Dies soll dazu dienen festzustellen, ob eine sprachliche Verbesserung durch den Auslandsaufenthalt stattgefunden hat. Es hat jedoch keinerlei Einfluss auf die Teilnahme an dem Programm, da diese Tests erst durchgeführt werden, wenn man bereits aufgenommen ist.

Im Allgemeinen variieren die verlangten Dokumente und Nachweise je nach gewählter Hochschule und auch je nach Studiengang. Ist man allerdings zu eigener Recherche auf den Internetseiten der Hochschulen bereit und lässt man sich von den Mitarbeitern des AAA beraten und betreuen, sollte eine produktive Auslandserfahrung von der Organisation her keine großartige Schwierigkeit darstellen.

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