Ein ganzes halbes Jahr – Der Film

Text by Reni.

Man schnappe sich seine beste Freundin, nehme mehrere Packungen Taschentücher, bei Bedarf eine große Packung Eis und verbringe einen gemütlichen Abend im Kino zum betreuten Heulen – oder anders ausgedrückt: Hier ist meine Filmkritik zu Ein ganzes halbes Jahr.

Wer meine Buchkritik zu Jojo Moyes Bestseller gelesen hat, der weiß, wie hoch meine Erwartungen an diesen Film waren, hatte ich doch ein ganzes halbes Jahr (sorry, der musste sein) seit dem Trailerrelease auf ihn gewartet. Allerdings muss ich sagen, dass das Buch, wie leider so oft, besser war. (Ich werde hier nicht noch einmal den Inhalt wiedergeben, dazu müsst ihr meinen vorherigen Beitrag lesen!)
Zuerst das Positive: Die Besetzung dieses Films ist großartig, angefangen mit den beiden Hauptdarstellern Sam Claflin und Emilia Clarke. Auch die Nebendarsteller wurden toll besetzt, zum Beispiel mit Charles Dance und Janet McTeer als Will Traynors Eltern oder Matthew Lewis als Louisas Freund Patrick. Auch die Sets und die Kostüme sind wunderschön (vor allem Louisas rotes Kleid und ihre Schuhe) und entsprechen genau den Vorstellungen, die ich beim Lesen hatte. Auch harmonieren die Hauptdarsteller miteinander und scheinen wie geschaffen zu sein für die Figuren, die sie verkörpern.
Leider gab es auch einige Dinge, die ich nicht so gut fand, allen voran die Musik. Filmmusik hat so eine Macht und kann, gut eingesetzt, jede Menge Gefühle bei den Zuschauern hervorrufen. Leider wurde jedoch in diesem Film dieses Potenzial nicht optimal ausgenutzt und oft fühlte sich die Musik, vor allem in den tragischen und romantischen Momenten falsch platziert an.
Außerdem wurden die Nebencharaktere Patrick und Treena (Louisas Schwester) meiner Meinung nach ein wenig vernachlässigt, spielen sie doch im Buch eine größere Rolle in Louisas Leben.

Trotzdem überwiegen die positiven Aspekte und schlussendlich muss ich zugeben, diesen Film sehr genossen zu haben. Er ist auf jeden Fall zu empfehlen und man braucht nur ein Drittel der Taschentücher, die man während des Lesens verbraucht hat.

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