X-Men: Apocalypse

Text by Lisa.

Bevor ihr diese Review lest, habt keine Angst, es kommen keine Spoiler auf euch zu, es folgt nur eine spoilerfreie Zusammenfassung der Handlung und meine Meinung zum Film.

Im Internet war immer die Frage, welcher Film ist besser, Batman v. Superman oder The First Avenger – Civil War, und die meisten Kinobesucher werden sich bei X-Men: Apocalypse denken: „Da ist ja noch so ein Superheldenfilm.“
Diese Haltung wird sich bei den meisten auch nicht ändern hinsichtlich der Masse an Filmen, die uns bis 2020 und darüber hinaus noch erwarten. Doch die Haltung ist bei den neueren X-Men Filmen von Bryan Singer nicht gerechtfertigt. Denn sowohl X-Men: Erste Entscheidung als auch X-Men: Zukunft ist Vergangenheit bewegen sich auf einem sehr hohen Niveau. Mit Apocalypse will Singer noch einen drauf setzen, indem er den mächtigsten aller Mutanten gegen die X-Men antreten lässt.

Zum ersten Mal haben die X-Men einen bestimmten Gegner und nicht wie bei den anderen Filmen, wo sie einen Moral-Kampf um das Zusammenleben zwischen Menschen und Mutanten austragen, der meist zwischen Professor X und Magneto stattfindet. Doch bei diesem Film spielt dieser Konflikt nur eine untergeordnete Rolle. Denn Apocalypse (Oscar Isaac), der erste und stärkste Mutant, wird seit Beginn der Menschheit als Gott verehrt. Er kann viele Kräfte anderer Mutanten in sich vereinigen und wird dadurch unsterblich. Als er nach tausenden von Jahren wiederkehrt, ist er von der Welt enttäuscht. Deshalb stellt er sich ein Team aus Mutanten zusammen, bestehend aus Magneto, Storm, Angel und Psylocke, um die Welt zu verändern. Raven und Professor X (James McAvoy) müssen eine Gruppe junger X-Men befehligen, um die Menschheit doch noch zu retten.

Um nicht noch mehr über die Geschichte zu verraten, komme ich zu meiner Meinung:
Alles in allem kann ich diesen Film weiterempfehlen. Wer die beiden Teile davor mochte, wird auch mit diesem Film viel Spaß haben, und ich empfehle jedem, der die beiden Filme noch nicht gesehen hat, sich diese vor Apocalypse anzuschauen. Denn es ist so um einiges angenehmer, der Handlung zu folgen und einige Anspielungen zu verstehen. Auch die wichtigste Frage wurde beantwortet, nämlich wie Professor X eigentlich seine Haare verloren hat.
Die neu eingeführten Charaktere wie Cyclops oder Nightcrowler haben mir sehr gut gefallen. Doch einmal hervorheben möchte ich die neue Jean Grey, gespielt von Sophie Turner. Diese Figur passt viel besser zu ihr als die weinerliche Sansa aus Game of Thrones. Auch alle anderen Schauspieler – wie Jennifer Lawrence oder Michael Fassbender – machen ihre Sache sehr gut.  Das große Highlight des Films ist Quicksilver, der eine noch coolere Szene bekommen hat als im X-Men Teil davor. Es gibt allerdings auch einen großen Kritikpunkt an diesem Film, denn an einigen langweiligen Passagen wirkt er ein wenig langatmig. Bis Apocalypse mal wieder die Handlung vorantreibt.
Doch das macht der Film letztendlich wieder mit großartigen Actionszenen und tollen Charakteren wett.

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Ein Gedanke zu „X-Men: Apocalypse

  1. Ich bin großer Fan der X-Men. Auch X-Men: Apocalypse unterhielt mich hervorragend, allerdings nicht ganz so gut wie die vorhergehenden Filme. Es gab uninspirierte, auch unnötige Bausteine in der Geschichte, es haperte an der Charakterzeichnung der Figuren. Nichtsdestotrotz kann man als Fan darüber hinwegsehen und sich dennoch gut amüsieren.

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