Mad Max Fury Road

Text by Franzi.

Nach der Apokalypse fahren wir alle mit Monster Trucks. Zumindest könnte man das denken, nachdem man Mad Max Fury Road gesehen hat.
In diesem Endzeitfilm wandert der Ex-Cop Max Rockatansky (Tom Hardy) durch das postapokalyptische Ödland, in dem die Menschen um Nahrungsmittel, Wasser und Treibstoff kämpfen. Dort wird er überwältigt und in das Herrschaftsgebiet des skrupellosen Warlord Immortan Joe (Hugh Keays-Byrne) verschleppt und gleich auch zum lebenden Blutbeutel versklavt.
Als dann Imperator Furiosa (Charlize Theron), eigentlich eine Untergebene Immortan Joes, zusammen mit dem Harem des Warlords flüchten will, fängt die zweistündige Verfolgungsjagd an. Auf Monster Trucks, natürlich.
Eher unfreiwillig schließen sich Max, Furiosa und ihre Gruppe von sogenannten ‚Brütern‘ zusammen. Das Ziel: die Greenlands, also zu deutsch das Grüne Land, was eine Art Paradies darstellen soll (da endlose Wüsten ja so schwierig zu überbieten sind).
Obwohl der Film jetzt schon etwas älter und auch schon auf DVD erhältlich ist, werde ich über das Ende nichts verraten. Wäre ja auch viel zu einfach.

Zum Film lässt sich einiges sagen. Die Szenerie ist atemberaubend. Für mich persönlich hätte der Film allein dafür schon einen Oscar verdient. Die farbliche Gestaltung der Szenen und das Design, sowohl der Kleidung als auch der Fahrzeuge, ist absolut krass. Ich sage nur: der E-Gitarre spielende Typ (die Gitarre ist außerdem ein Flammenwerfer). Und wo wir bei E-Gitarren sind, der Soundtrack lässt einem sofort das Adrenalin durch die Adern pumpen.
Besonders bei diesem Film ist, dass er mit nur sehr wenig Dialog auskommt. Die meiste Zeit wird sich entweder mit Händen und Füßen unterhalten, oder gegrunzt. Das tolle ist, es macht dem Film nichts aus. Ich denke zu viel Dialog hätte dem Film auch nur geschadet.
Wer Action liebt, der muss diesen Film gesehen haben. Wer eine tiefgreifende Story und lange Dialoge lieber mag, für den ist Mad Max Fury Road vielleicht nichts (ich würde aber trotzdem empfehlen ihn anzusehen, schon weil alles so extrem gut aussieht).
Für mich ist der Film allein schon für die Szenerie und die Special Effects (wobei eher wenig CGI benutzt wurde, da fast alles real gedreht wurde) ein Must Have in meinem Filmregal.

Erscheinungsjahr: 2015
Länge: 120 Minuten
Altersfreigabe: FSK 16

Oscar-Nominierungen: Bester Film, Beste Regie, Beste Kamera, Bestes Szenenbild, Bestes Kostümdesign, Beste/s Make-up und Frisuren, Bester Schnitt, Bester Ton, Bester Tonschnitt, Beste visuelle Effekte

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